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Momos Transportkosten

Hier finden Sie den Hinter-Grund unserer Transportkosten und Tipps zur Vermeidung selbiger

Warum Transportkosten?
Wie unser Handeln hier bei Momo insgesamt steht Transparenz ganz oben auf der Prioritätenliste.
Unser Gemüseabo ist ein selbständiger Bereich des Betriebs Momo, in separaten Räumlichkeiten, direkt neben dem Bioladen.
Fünf Mitarbeiter plus Kurierdienste sind allein für unser "Abo" zuständig.
Lohn- und Transportkosten, Miete für Packraum, Lager, Kühlraum, Garage, Kosten für Transportrad, Lieferwagen, Energieverbrauch- das muss erwirtschaftet werden.
Hier in Beuel liefern wir mit unserem Lastrad, weiter ausserhalb mit unserem Transporter, sowie mit einem Kurierdienst; vor allem die Bonner Altstadt wird mit unserem Fahrradkurier beliefert.
Zwischen 7 und 9 Uhr beginnt die Arbeit, zwischen 16 und 20 Uhr ist in der Regel fertig.
Eine einzelne Kiste zu disponieren kostet im Schnitt 7.50 Euro. Bei unserem knappen Rohertrag bedeutet das: Ab 20 Euro Warenwert trägt sich der Service.
Ohne Transportkosten müsste das an anderer Stelle erwirtschaftet werden.
"Natürlich" ist es so, dass alles teurer wird, nur das eigene Gehalt steigt nicht in gleichem Maße wie vor allem Lebensmittel- und Energiekosten.
52% Steigerung der Getreidepreise in 2007, laut Statistischem Bundesamt. Und Milch, und Butter, und Käse, und weiteres werden folgen.
Das finden wir auch bedauerlich, wir fangen manche Preiserhöhungen auf, drehen an unserem Kalkulationsfaktor, z.B. haben wir die Brotpreiserhöhungen seit 2005 erst gar nicht weitergegeben, sondern lieber die eine oder andere Konserve um ein paar cent verteuert.
Siehe auch: MOMOs BrotInfo.
Mancher Erhöhung können wir auch positives abgewinnen: Der Ertrag kommt- in unserer Branche jedenfalls, weitgehend- auch tatsächlich beim Hersteller an, endlich verdienen die geschundenen Landwirte mal mit.
Andere Erhöhungen sind suspekt. Lebensmittel werden als Kraftstoff verbraten, Phillipinischer Urwald zu Ölpalmplantagen degradiert, und die Chinesen sind sowieso an allem Schuld.
Alles Unsinn: Lebensmittel werden international an der Börse gehandelt, die Preise sind realitätsfern und rein spekulativ: Worunter früher die Erzeuger der sogenannten 3.Welt litten, darunter leiden heute die Endverbraucher in den Industrienationen.
Hier ist ja auch noch mehr Reibach zu machen!

Ich komme ab vom Thema.

Ein Kunde meinte dazu: >> Wenn ein Handwerker ins Haus kommt kostet das mal locker 40- 80 Euro Anfahrt. Ohne auch nur einen einzigen Handschlag getan zu haben. Wenn aber für den Lebensmitteltransport ein paar Euro fällig werden, wird laut aufgeschrien. <<
Ja, die Prioritäten. Bei den wesentlichen Dingen wird gespart, hier gönnt sich der Deutsche nichts. Im europäischem Vergleich sind die Lebensmittel in der BRD immer noch mit Abstand die günstigsten. Der Grossteil unserer Einkommen landet nicht etwa im Kochtopf, sondern an der Tankstelle, bei den Energieversorgern, den Telekommunikationsgiganten, oder und oder.
Ich will niemandem auf den Schlips treten, bitte meine Worte mit dem nötigen Humor betrachten. Ich weiss natürlich, dass eine viel zu grosse Anzahl unserer Bevölkerung am Existenzminimum lebt.
Wir bemühen uns um gerechte Preise, vergolden unsere Nasen eben nicht, sondern bestreiten genügsam unseren Lebensunterhalt mit unserem Fleiss und Schweiss.
Der Verzicht auf diese Transportkosten- Beteiligung käme aber einer Subvention gleich. Warum sollen an dieser Stelle Kosten umgelegt werden? An anderer Stelle müssten die dann erwirtschaftet werden. Das mag beim Brot sinnvoll sein, aber bei den Lieferkosten...
Für Ihr Feedback bin ich ganz Ohr. momo- raoul

Tipps zur Transportkostenbeteiligungsvermeidung:
Ab 20Euro Warenwert liefern wir kostenfrei aus.
Bei kleineren Bestellungen berechnen wir 3 Euro Lieferkosten.
Die Selbstabholung ist kostenfrei, versteht sich.
Für die Lieferung von Getränkekisten stellen wir unseren ABONENTEN ebenfalls keine Kosten in Rechnung.
Bei einmaligen Lieferungen bzw. Grossbestellungen bedarf es allerdings der Absprache: Enge Kellertreppen, 5.Etage, kein Aufzug...

Was tun um die Lieferkosten zu sparen?
Sie können Ware zubestellen. Ein Brot im Wechsel, Käse aus der Aktion, Apfelsaft und Kartoffeln alle paar Wochen, ein paar Eier: Die Grenze ist schnell erreicht.
Auch unser Onlineshop ist dienlich; hier können Sie unter tausenden Produkten auswählen. Der shop „merkt“ sich, was Sie bislang bestellten, so dass Sie beim nächsten onlineshoppen schnell darauf zurückgreifen können. Siehe die Tipps zum Onlineshop.
Und, unkompliziert, Sie nennen uns Ihre Präferenzen und wir packen entsprechend Ware zu, bis der Mindestwert erreicht ist.
Sie bestellen alle 2 statt jede Woche; das ist nicht im Sinne des Erfinders, aber eine Notlösung.
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