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Willkommen auf Momos Eier-Seite

Hier finden Sie alles rund ums Ei

Auf dieser Seite habe ich- mit Unterstützung von Andreas Klose, unserem Eierlieferanten- alle möglichen Informationen zusammengestellt rund ums Ei.

Unsere Hühnereier stammen vom Hof Alpermühle im Oberbergischem Land.

Ein Ausflug ins schöne Oberbergische lohnt sich.
Bei der Familie Klose sind auch Hofbesichtigungen möglich, nach Absprache, und auf dem Weg dahin können Sie sich auch die Saftmosterei Weber in Lindtscheidt ansehen.

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Tiergerechteste Haltungsform - 100% Bio
Eierkennzeichnung - Die Legehennenverordnung
Ein Thron fürs Ei - Über Eierbecher
Vom Köpfen und Klopfen - Tischsitten
Horn statt silberne Löffel - Schwefelwasserstoff
Eier mit Geschmack I: von Löchern und Düften - Die Schale & Lagertipps
Eier mit Geschmack II: von Körnern und Käfern - "Entscheidend ist, was oben reinkommt"

Das Gelbe vom Ei? - Warum die Dotterfarbe schwankt
Das Weisse vom Ei! - Mehr Durchblick beim Eiklar
Tauchstation - Der Eier-Frische-Test
Sol- Eier als Partysnack
Die Lagerung, die Frische, das Legedatum
Salmonellen
Kein Ei im Haus?
Eier "abschrecken"?
Einschlüsse im Ei
Das dickste Ei
Braune Eier, weisse Eier
Ostereier und Färbe-Farbe
Energie
Nährwerte
100% Bio.

Bei unseren Eiern müssen Sie nicht überprüfen, ob sie aus Käfighaltung, Bodenhaltung oder sonstigen zweifelshaften Haltungsformen stammen.
Wir führen ausschliesslich "Bio-Eier", auch als "Eier aus ökologischer Freilandhaltung" bezeichnet.
Das bedeutet...
Tiergerechteste Haltungsform: Artgerechte Freilandhaltung mit Grünauslauf bei gutem Wetter und Wintergarten bei Schmuddelwetter
Bewirtschaftung nach den Richtlinien des kontrolliert- biologischen Landbaus, Naturland
Hühnerfutter, wie die Natur es gibt: Regional erzeugtes Bio- Getreidefutter, rein pflanzliches Futter, ohne Antibiotika, Dotterfarbstoff, ohne Medikamente und synthetische Leistungsförderer.
Ohne gentechnisch veränderte Zutaten, ohne Importfuttermittel, z.B.Soja, aus sog. "3.Welt" Ländern.

Der Hof Alpermühle ist schon 1993 für seine vorbildliche Hühnerhaltung vom Land NRW mit einer Goldmedaille ausgezeichnet worden.
Die Hühner sind gegen Salmonellen geimpft, es finden regelmässig zertifizierte Laboruntersuchungen statt, und wir garantieren frische Eiqualität durch kurze Transportwege. Wir werden jeden Montag direkt ab Hof beliefert.
Mit dem Kauf von Bioeiern leisten Sie einen aktiven Beitrag zu Umwelt- und Tierschutz. Sind diese Eier Ihren Preis wert?
Rechnen Sie selbst: 15 Eier der Größe L wiegen zusammen 1 Kilo. Angenommen ein Ei kostet 35 Cent, dann kostet ein Kilo Eier 5,25 ?. Wie preis-wert, solch ein hochwertiges Ei.
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Kennzeichnung

Seit 2004 muss jedes Ei der Güteklasse A mit einem Erzeugercode gekennzeichnet werden, aus dem die Art der Legehennenhaltung und die Herkunft des Eis unmittelbar ersichtlich sind.
Die Eier vom Hof Alpermühle werden in mehreren Ställen gelegt. Da jeder Stall eine eigene Betriebs- und Stallnummer zugeteilt bekommt, finden Sie verschiedene Nummern auf diesen Eiern, die alle mit „0-DE-“ beginnen.
Weitere Informationen zum Thema Legehennenverordnung und Eierkennzeichnung finden Sie auf der Website des -> Bundesministeriums.


Ein Thron fürs Ei

Es gibt sie in den verschiedensten Formen, Farben und Materialien: Eierbecher. Ob als edles Designer- Objekt oder schlichtes Plastikteil – ohne sie wäre es ganz schön schwierig, ein Ei mit Sitte und Anstand auszulöffeln. Denn wenn die untere Hälfte des gekochten Eis umkippt, läuft bekanntlich das noch flüssige Eigelb raus. Und aus der Waschmittel- Werbung von früher wissen wir, daß „Ei, Blut, Kakao“ zu den hartnäckigsten Flecken zählen.
Vielleicht sind Eierbecher deshalb schon bei den Römern bekannt gewesen. Erst seit dem 17.Jahrhundert tauchen sie regelmäßig in mitteleuropäischen Adelskreisen auf, natürlich aus edlem Material wie Gold und Silber, mit Juwelen verziert. Becher aus Silber gehören immer noch zu den traditionellen Geschenken, etwa zu Taufen.
Die heutige Form der Eierbecher mit der runden Öffnung, in der das Ei „thront“, begann ihren Siegeszug von Frankreich aus. Während einer Übergangszeit gab es in Deutschland wendbare Becher mit einer runden und einer ovalen Öffnung. Denn hier zu Lande legte man damals noch das kaum gekochte Ei längs in das Gefäß und löffelte es nach dem Aufklopfen nicht aus, sondern tunkte Brot hinein, bis die Schale leer war.
Um Flüssiges ging es auch bei zweckentfremdeten Eierbechern, in denen ein Apotheker aus New Orleans sein Brandweingemix servierte. Da die Amerikaner das französische Wort für Eierbecher,„coquetier“, nicht aussprechen konnten, machten sie „cocktail“ daraus – so jedenfalls will es die Legende.
Heute zählen Eierbecher zu Kultobjekten, beispielsweise das „Huhn Sonja“, der klassische DDR-Eierbecher von Sonja-Plastik. Die Vielfalt der Aufbewahrungsmöglichkeiten bildet ein Paradies für Sammler: aufblasbare Mini- Schwimmringe, Basketballkörbe aus Draht, Kunstoff-Hände, Ufo-Becher stellen mittlerweile die schlichteren Varianten mit aufgedruckten Ansichten von Ferienorten oder Hotels in den Schatten. Doch für welches Modell auch immer Sie sich entscheiden: Es kommt vor allem auf dessen Inhalt an.
Viel Spaß beim „Bechern“ und einen guten Appetit!
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Vom Köpfen und Klopfen

Manche Fragen scheinen einfach unlösbar zu sein und führen schon seit Jahrhunderten zu hitzigen Debatten. Dazu gehört das Rätsel, was wohl zuerst da wahr: Huhn oder Ei? Wahre Glaubenskriege werden bis heute auch darüber ausgefochten, wie man mit Anstand an den köstlichen Inhalt eines gekochten Eis rankommt – durch köpfen oder aufklopfen?
Früher galt es als übler Verstoß gegen die Tischsitten, ein Ei zu köpfen. Eier durften nicht mit dem Messer in Berührung kommen. Ein solches „Schneideverbot“ galt auch für Gemüse und andere Speisen, denn die nicht anlaufgeschützten Messerklingen liefen bei der Berührung mit manchen Säuren schnell blauschwarz an, was nicht nur unappetitlich aussah, sondern sich auch auf den Geschmack der Speisen auswirken konnte. Also wurde das Ei an seiner Spitze mit einem Löffel aufgeklopft und der obere Teil abgehoben oder gepellt. Diese Methode gilt bei vielen noch heute als einzige der Etikette entsprechende Variante.
Manche sehen es aber lockerer. Nachdem das Anlaufen in Zeiten von Edelstahlmessern Schnee von gestern ist, gestattet Inge Wolf auch das Köpfen – aber nur für Geübte, „damit der Eihut nicht wie eine Rakete über den Tisch fliegt“, wie die Vorsitzende des „Arbeitskreises Umgangsformen International “ schreibt. Außerdem rät Inge Wolf: „Dosieren Sie Ihren Hieb genau und setzen Sie ihn auch ziemlich weit oben an. Sonst besteht die Gefahr, daß noch flüssiges Eigelb wie Lava bei einem Vulkanausbruch nach allen Seiten herunterfließt.“
Wer angesichts solcher Bilder die dezente Variante mit aufklopfen und pellen bevorzugt,sollte um ein Phänomen wissen: Bei allzu frischen Eiern lässt sich die Schale kaum vom Eiweiß lösen. Auch wer sein Ei gern aufs Brot schneidet, stellt bei zu frischen Exemplaren fest, daß das Eiweiß abbröckelt, gleichgültig, ob es nun fünf oder zehn Minuten gekocht hat.
Aber unabhängig von allen Glaubensfragen: Das Wichtigste bleibt doch der Genuss!


Horn statt silberne Löffel

Vielleicht haben Sie auch schon einmal so eine unangenehme Überraschung erlebt: Sie freuen sich auf ein leckeres Frühstücksei, nehmen den ersten Löffel und – legen ihn gleich wieder weg. Denn das Ei schmeckt irgendwie muffig, stumpf und unangenehm metallisch.
Daran ist in diesem Fall mit Sicherheit nicht das Ei schuld, sondern der Löffel, wahrscheinlich ein silbernes Exemplar. Silberlöffel aber vertragen sich grundsätzlich nicht mit Eiern.
Das liegt an einem chemischen Vorgang: Beim Kochen wird im Ei Schwefelwasserstoff freigesetzt, der mit dem Silber des Löffels reagiert. Der läuft schwarz an, ein neuer Stoff entsteht – Silbersulfid. Das Ei wird damit ungenießbar.
Genauso verhält es sich, wenn gekochte garnierte Eier auf einem Silbertablett serviert oder Frühstückseier mit Silbermessern geköpft werden. Was sonst zu einer feinen Gesellschaft gehören mag, verdirbt hier den Geschmack.
Perfekten Eigenuss versprechen dagegen Löffel aus Horn, Knochen oder Plastik. Bereits seit Menschengedenken wird Horn und Knochen zur Herstellung von Besteck und anderen Gegenständen des täglichen Bedarfs verwendet. Es soll allerdings nicht in der Spülmaschine, sondern nur mit lauwarmem Wasser gereinigt werden. Geschmacksneutral wie Horn ist auch ein Löffel aus Plastik. Wer es gern edler mag, kann auch Eierlöffel aus Perlmutt verwenden. Auch Löffel aus Edelstahl gelten mittlerweile als geeignet. Die Palette der Möglichkeiten reicht also von ganz schön edel bis preiswert und schlicht, je nach Geschmack und Geldbeutel. Nur das Tafelsilber, das passt nicht zum Ei.
Viel Spaß beim Löffeln und einen guten Appetit!


Eier mit Geschmack I: von Löchern und Düften

Wer auf der Suche nach erstaunlichen Einblicken ist, muss oft gar nicht weit gehen: Häufig stecken in ganz alltäglichen Dingen verblüffende Geheimnisse – auch dort, wo man es gar nicht vermutet.
Selbst beim ganz normalen Hühnerei gibt es einiges zu entdecken. Das fängt schon bei der Schale an. Was so dicht und undurchlässig aussieht, ist in Wirklichkeit porös und überaus löchrig. Denn die Eierschale birgt eine Vielzahl an Poren; ihre Zahl schwankt je nach Eigröße zwischen 8000 und 10.000!
daß sich Eier keineswegs mit ihrer Schale gegen die Außenwelt abschirmen, erfährt beispielsweise derjenige, der sie zu lange lagert. Denn im Lauf der Zeit verdunstet die Flüssigkeit des Eis durch die Poren, die Luftblase am stumpfen Ende wird größer, die Eimasse geringer. Wenn man ein altes Ei schüttelt, kann man hören, wie der eingetrocknete Inhalt hin und her wackelt.
Weil die Schale luftdurchlässig ist, nehmen Eier auch schnell Gerüche aus der Umgebung auf, in der sie gelagert werden. Wer das weiß, kann unliebsame Überraschungen leicht verhindern. Um den unverfälschten Geschmack der Eier zu erhalten, sollte man darauf achten, sie nicht in der Nähe von intensiv riechenden Lebensmitteln aufzubewahren. Zu den missliebigen Nachbarn gehören beispielsweise Fisch, Käse, Essig, Südfrüchte und Gewürze. Auch Waschmittel, Kartoffeln und Zwiebeln sind keine gute Gesellschaft für Eier.
Außerdem mögen sie es gar nicht, fürs Kochen und Backen in der Nähe des Herdes gelagert zu werden. Denn die dort entstehenden Gerüche dringen natürlich ebenso leicht durch die Schale. Wer es also nicht darauf angelegt hat, mit „ungewöhnlichen Aromen“ zu experimentieren, sollte die Eier im geruchsneutralen Karton aufbewahren und stark riechende Lebensmittel gut einpacken. Damit keine störenden Düfte wehen.
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Eier mit Geschmack II: von Körnern und Käfern

"Entscheidend ist, was oben reinkommt", könnte man in Abwandlung eines Worts von Altkanzler Kohl sagen– jedenfalls bezogen auf den Geschmack eines Hühnereis.
Denn was die Tiere futtern, bestimmt nicht nur die Farbe des Eidotters, sondern auch, ob ein Ei mundet oder nicht. Es ist erstaunlich, welche Folgen der Speisezettel der Hühner für den Eigeschmack haben kann.
Das werden vor allem diejenigen bestätigen, die sich an früher erinnern, als noch Fischmehl im Hühnerfutter verwendet wurde– mit den entsprechenden Folgen für das Aroma des Eis. Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Heute gilt, was schon das Buch „Geflügelzucht“ im Jahr 1924 hervorhob: „Den feinsten Geschmack haben die Eier derjenigen Hühner, welche viel zartes Grün und Körner fressen“.
Deshalb schroten wir für unsere Tiere alle drei Wochen frisches Futter und bieten ihnen zusätzlich genügend Auslauf mit einem ausgewogenen natürlichen Nahrungsangebot. Vor allem eisenhaltige Grünpflanzen, z.B.Brennesseln, führen zu einem gesunden, nahr- und schmackhaften Ei.
Auf diese Weise vermeiden wir Fehler in der Fütterung, die zu Geschmacksveränderungen führen können. Bekannt sind solche Effekte, wenn altes Futter ranzig oder falsch zusammengesetzt ist, etwa durch zu hohe Bestandteile an Raps und Ackerbohnen. In den alten Geflügelzuchtbüchern aus dem frühen 20.Jahrhundert wird außerdem davor gewarnt, daß die Eier einen muffigen Geschmack annehmen, wenn die Hühner sehr viele Maikäfer fressen! Und selbst eine andauernde Fütterung mit Zwiebelresten würde ihre Spuren hinterlassen.
Es kommt also auf die richtige Mischung des Futters und seine einwandfreie Qualität an, beides Punkte, auf die wir größten Wert legen. So können Sie bei diesen Eiern stets sicher sein, den vollen natürlichen Geschmack geboten zu bekommen.

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Das Gelbe vom Ei? - Warum die Dotterfarbe schwankt

Längst ist es sprichwörtlich geworden, das „Gelbe vom Ei“. daß es aber manchmal gar nicht so gelb ist, wie der Volksmund sagt, sondern eher orange oder noch dunkler, wirft bei Ihnen immer wieder Fragen auf. Diese Information will einige Antworten geben.
Das Wichtigste gleich vorweg: Einfluss auf den Geschmack des Eis hat die Dotterfarbe nicht. Dennoch besitzt sie Bedeutung, was die optischen Vorlieben der Konsumenten angeht.
So mögen die europäischen Kunden eine eher dunkle Farbe, während beispielsweise in den USA ein helles Gelb bevorzugt wird.
In der konventionellen Hühnerhaltung ist es kein großes Problem, die gewünschte Schattierung zu erzielen– dem Futter werden einfach synthetische Farbstoffe zugesetzt. Das ist bei unseren Bio-Eiern verboten.
Sie erhalten ihre Dotterfarbe durch die natürlichen farbgebenden Stoffe im Bio-Futter, allen voran durch Mais und Weizen: Mais erzeugt ein kräftiges, Weizen ein helleres Gelb. Das Grün im Auslauf sowie Luzernegrünmehl machen sich kaum bemerkbar, da sich die Hühner in erster Linie vom Getreidefutter ernähren.
Unterschiede ergeben sich jedoch bei der Futtermischung. Weil die Hennen bei uns in kleinen Gruppen gehalten werden, ist nicht jede Schrotung und Mischung identisch. Außerdem sorgen die Tiere selbst dafür, daß Eigelb nicht gleich Eigelb ist. Denn die starken Hennen dominieren die Futterplätze und picken sich die dicksten gelben Brocken heraus.
So kann die Dotterfarbe auch innerhalb einer Hühnerherde unterschiedlich sein.
Bio-Eier sind eben kein standardisiertes Massenprodukt. Sie werden in kleinen Haltungen unter natürlichen Bedingungen gelegt. Hierher rühren die Unterschiede bei Geschmack und Dotterfarbe, die in der konventionellen Hühnerhaltung so nicht zu entdecken sind.
daß sich in unserem Betrieb sogar die Jahreszeiten auf die Farbe der Eidotter auswirken, zeigt sich vor allem im September. Dann hängt der haushohe Holunderstrauch in einem unserer Ausläufe voller schwarzer Beeren– ein gefundenes Fressen für die Hühner. Falls das Gelb Ihres Frühstückseis also einmal eher Dunkelgelb leuchtet, wissen Sie, was im Auslauf auf dem Speiseplan stand.
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Das Weisse vom Ei! - Mehr Durchblick beim Eiklar

Hühnereier sind etwas Besonderes – nicht nur, was den Geschmack angeht. Vor allem das Eiklar besitzt vielfältige Eigenschaften, die z.B. bei Enteneiern fehlen.
Das weiß jeder, der einmal versucht hat, Eiklar von Enteneiern zu Schaum zu schlagen: ein Vorhaben, das auch nach stundenlangen Mühen nicht gelingt.
Im Hühnereiklar dagegen stecken Proteine, die beim Schlagen gerinnen und dem Schaum Festigkeit geben.
Diese Bindekraft wurde auch zur Herstellung von Farben genutzt.
Und bis heute setzen Winzer bei der Weinherstellung frisches Eiklar ein, um zu herbe Weine milder zu machen, ohne deren Geschmack zu verändern, eine Technik, die schon die alten Römer kannten.
Mit rund 58 Prozent ist das Eiklar Hauptbestandteil eines Hühnereis. Es umgibt schützend den Eidotter, aufgeteilt in vier Schichten. Beim Aufschlagen lassen sich zumindest zwei deutlich unterscheiden:
Unmittelbar am Dotter sitzt zähflüssiges Ei- klar, die äußere Schicht weist dagegen eine dünnere, wässrige Beschaffenheit auf.
Für viele gilt der Zustand des Eiklars als Altersindikator: Läuft beim Aufschlagen das Eiweiß weit auseinander, ist das Ei alt; bei frischen Eiern zerläuft das dünne Eiklar weniger.
Doch wie bei jeder Faustregel gibt es auch hier Ausnahmen. Denn vor allem im Sommer läuft das Eiklar auch bei frischen Eiern weiter auseinander als im Winter. Das liegt am Durst der Hühner: Wenn es heiß ist, trinken sie größere Mengen Wasser als sonst im Jahr– was sich beim Eiklar niederschlägt, das wässriger wird. Das haben schon unsere Großmütter beobachtet.
Nicht umsonst heißt es im Volksmund: Im Sommer genügen drei Eier, um die Pfanne zu füllen, im Winter braucht es fünf.
Natürlich muss zusätzlich beachtet werden, daß in der warmen Jahreszeit der Alterungsprozess der Eier schneller abläuft.
Damit sind aber immer noch nicht alle Geheimnisse ums Eiklar gelöst. Denn auch das Alter der Hühner beeinflusst die Konsistenz des Ei-Inhalts: Sind die Tiere jung, ist das Eiklar zäher und löst sich mitunter schlecht aus der Schale; bei älteren Hennen fällt es insgesamt dünner aus.
Einen guten Appetit und viel Spaß beim Schaum schlagen!
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Eier-Frische-Test - Tauchstation

Die Frische von Lebensmitteln gilt als ein wichtiges Qualitätsmerkmal– aus gutem Grund. Denn gerade frische Produkte sind in der Regel besonders gesund und schmackhaft. Das trifft nicht nur für Obst und Gemüse zu, sondern auch für Eier.
Denen sieht man es allerdings äußerlich nicht an, wie alt sie sind. Doch es gibt einige Methoden, mit denen sich überprüfen lässt, ob ein Ei vor kurzem gelegt oder schon länger gelagert wurde: und zwar ohne es deswegen zerschlagen zu müssen.
Für den bekanntesten Test benötigen Sie nur ein Glas mit Wasser, in das Sie das Ei legen. Sinkt es zu Boden, handelt es sich um ein ganz junges Exemplar; auch wenn sich das stumpfe Ende leicht aufrichtet, haben Sie es noch mit einem frischen Ei zu tun. Alt ist es allerdings, wenn es an der Oberfläche schwimmt.
Die Erklärung dafür: Bei frischen Eiern liegt die Größe der Luftkammer am stumpfen Ei-Ende unter 6 Millimeter. Je älter das Ei, desto größer die Luftkammer, weil mit der Zeit durch die poröse Eischale Flüssigkeit verdunstet. Da so die Eimasse abnimmt, kann man ein altes Ei auch durch Schütteln nahe am Ohr entlarven: Der geschrumpfte Inhalt „poltert“ hin und her...
Der Wasser- Test lässt sich übrigens auf die Spitze treiben, indem Sie auf einen Liter 100 bis 120 Gramm Kochsalz geben. Dadurch steigt die Tragfähigkeit des Wassers und nur gerade dem Nest entnommene Eier bleiben am Boden liegen. Sind sie einen Tag alt, schweben sie bereits frei über dem Glasboden. Nach sechs Tagen kommen sie der Oberfläche nahe, danach gehen sie gar nicht mehr auf Tauchstation. Je mehr Kochsalz im Wasser aufgelöst wird, desto unbarmherziger fällt dieser Test aus.
Für den unmittelbaren Verzehr eignen sich allerdings selbst solche Eier, die schon drei Wochen alt sind. Und sogar Eier, die sich beim Test als Meisterschwimmer entpuppen, können noch ohne Bedenken zum Backen verwendet werden– sofern sie nicht unangenehm riechen.
Viel Spaß beim Testen!
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Das Salz macht´s: Sol- Eier als Partysnack

Früher gehörte es zur Kneipe wie Stammtisch und Zapfhahn: das große Glas mit Sol- Eiern auf der Theke. Nicht nur, weil es sich dabei um einen beliebten Snack handelte, sondern auch, weil Sol- Eier dem Alkohol „Substanz“ entgegensetzten. Inzwischen beginnt in der Gastronomie die Renaissance des Sol- Eis und zunehmend werden die Leckerbissen auch auf Partys angeboten– nicht nur zu Silvester. Sol- Eier können jedes Grillfest und jede Party bereichern. Vor allem lassen sie sich mit geringem Aufwand schon Tage vor der Feier zubereiten.
Das „Sol“ im Namen steht für „Sole“, ein Wort, das stark salzhaltiges Wasser bezeichnet, aus dem in Salinen oder auf Gradierwerken Salz gewonnen wird.
Im Zusammenhang mit Eiern geht es bei Sole aber um Salzbrühe zum Einlegen. Das war früher eine beliebte Möglichkeit, Lebensmittel über längere Zeit aufbewahren zu können. Denn sehr salzige Lebensmittel bieten Mikroorganismen kaum Möglichkeiten zum Wachstum und sind lange haltbar.

Heute gelten Sol- Eier als Delikatesse, die leicht selbst herzustellen sind. Es gibt viele Rezeptvarianten, daher nur eine Anleitung als Beispiel:

Man nehme...
• 12 Eier
• 1 Liter Wasser
• 50 Gramm Salz
• 3 bis 4 getrocknete Chilischoten
• 2 Thymianzweige
• 2 Schalotten oder 1 kleinere Zwiebel
• 2 Lorbeerblätter
• 1 Teelöffel Kümmel

Die Eier werden in zehn bis zwölf Minuten sehr hart gekocht, anschließend die Schalen eingeschlagen. Für die Sole das Wasser mit den Zutaten aufkochen und zehn Minuten bei kleiner Flamme köcheln. Eier in ein Glas legen, den Sud durch ein Sieb darübergießen und abkühlen lassen. Das Glas verschließen und an einen kühlen Ort stellen. Zwei Tage lang sollten die Eier mindestens durchziehen, nach vier bis fünf Tagen schmecken sie am besten.
Zum Essen das Ei schälen, halbieren, das Eigelb vorsichtig herausnehmen und die Grube mit Essig, Öl, Senf oder einer eigenen Soßenkreation füllen. Dann das Eigelb wieder aufsetzen und ab damit in den Mund.
Einen guten Appetit und schöne Gartenfeste!
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Die Lagerung, die Frische, das Legedatum

Wenn das Ei 28 Tage alt ist, ist das "Mindesthaltbarkeitsdatum" erreicht.
Ab dann sollen Eier nur vollständig durcherhitzt verzehrt werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein "Verfallsdatum".
Frische Eier lagern am besten zwischen 4 und 8°C., zum Beispiel in Ihrem Kühlschrank. Gekochte Eier sind kühl bis zu 2 Wochen haltbar, wenn Sie sie -zB zu Ostern- lackieren (mit Schellack) halten sie 4 Wochen.
Wenn Sie ein frisches Ei abwaschen, oder durch den Wechsel von kühl zu warm Kondenswasser gebildet wird, verkürzt sich die Haltbarkeit der Eier wesentlich.
Eier schmecken am besten, wenn sie circa 8 bis 15 Tage alt sind.
Das Legedatum können Sie selber errechnen, indem Sie vom Mindest- Haltbarkeitsdatum 28 Tage abziehen.


Salmonellen

Salmonellen vermehren sich bei Temperaturen unter 6° Celsius praktisch nicht. Bei Temperaturen über 70° C. sterben sie ab. Tiefgefrieren tötet die Keime nicht ab. Bei den Eiern vom Hof Alpermühle gab es diesbezüglich noch nie Beanstandungen!


Kein Ei im Haus?

2 Esslöffel Sojamehl ersetzen ein Ei in Ihrem Rezept.


Eier "abschrecken"?

Eier abschrecken, also nach dem Kochen unter kaltem Wasser abkühlen, hat entgegen der volkstümlichen Annahme keinen Einfluss auf das Schälverhalten. Das Abschrecken dient allein dem Beenden des Kochvorgangs, also damit ein weiches Ei, Minuten nach dem Kochen auf dem Frühstückstisch, auch dann noch ein weiches ist, denn sonst brodelt`s innerlich weiter.
Ob ein Ei einfach zu schälen ist oder nicht, hängt allein mit der Frische des Eis zusammen. 7 bis 14 Tage nachdem das Ei gelegt wurde lässt es sich am besten schälen.


Einschlüsse im Ei

Gelegentliche Einschlüsse im Ei, rote oder braune Flecken, sind unbedenkliche Blut- oder Fleischflecken. In der Handelsklasse A soll das nicht vorkommen, deshalb geben wir kostenlosen Ersatz.


Das dickste Ei

Das dickste Ei ist das Straussenei, es wiegt 1,8 Kilogramm. Das kleiste Ei ist das eines Kolibris mit 0,2 Gramm.
Die europaweit gültigen Gewichtsklassen für Hühnereier sind:
XL für Eier über 73 Gramm
L für Eier über 63 Gramm
M für Eier über 53 Gramm
S für Eier unter 53 Gramm


Braune Eier, weisse Eier

Nicht die Farbe des Gefieders legt die Hühnereierschalenfarbe fest, sondern die Farbe der "Ohrscheiben", der Haut rund um den Gehörgang.


Ostereier und Färbe-Farbe

Die Bauern des Mittelalters zahlten ihre Pacht meist am Gründonnerstag und in Form von Eiern. Das letzte Ei, das die Bauern ihren "Herren" zahlten, wurde Rot gefärbt. Daraus entstand der Brauch, Eier zu Ostern zu verzieren.
Wir bekommen fertig gefärbte Ostereier vom Hof Alpermühle.
Woraus werden die Ostereierfarben gewonnen?
Die Farben sind Lebensmittelfarben und natürlichen Ursprungs. Sie sind hochwertig und teuer. Die Herkunft der Farben klingt für unsere heutigen Ohren etwas fremd.
Annatto: rötlich- gelb färbend, gewonnen vom südamerikanischen Annattostrauch
Kurkumin: gelb färbend, aus der Kurkumawurzel (Gelbwurz) Grundlage für Currypulver
Karmin: purpurrote Saft der Cochenille. Die Cochenille ist eine gezüchtete Kakteenlaus
Indigotin: blau, gewonnen aus der Indigostaude, beheimatet in Afrika
Chlorophhyllin: pflanzliche Pigmente aus Blattgrün, hauptsächlich aus Luzerneklee
Schellack: aus der Harzblase der Lackschildlaus gewonnen
Wie werden die Ostereier gefärbt?
Die Eier werden in einem heißen Dampfbad „auf den Punkt“ gekocht. Wir sagen dazu die Eier sind „pflaumenweich“ gegart.
Im Dampfbad bleibt die Eischale beim Kochen heil. Die Farben werden direkt nach dem Garen aufgetragen und versiegeln die Eier gleichzeitig.
Die Haltbarkeit der gefärbten Eier ist länger als bei rohen Eiern und beträgt mindestens sechs Wochen bei kühler Lagerung.

Wir führen natürlich auch Ostereierfarben zum selberfärben oder -anpinseln.
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Energie

Der Energiefaktor, den das Huhn zur Herstellung eines Eis verbraucht, liegt irgendwo zwischen 4 und 7, das heisst das die 4- bis 7-fache Menge an Getreide- Energie verfüttert wird, um entsprechende Eier- Energie zu erhalten.
Andere tierische Produktionen benötigen die 9- 15 fache Energie.


Nährwerte

im Hühnerei je 100g essbaren Anteils, circa:
Energie
155 kcal
646 kl

Hauptnährstoffe
Eiweiss 13g
Kohlenhydrate 1g
Fett 11g

Vitamine in mg
Vit.A 0,27
Vit.E 2,02
Vit.K 0,05
Vit.B1 0,1
Vit.B2 0,31
Vit.B6 0,08
Folsäure 0,07

Mineralstoffe in mg
Natrium 144
Kalium 147
Calcium 56
Phosphor 216
Magnesium 12
Fluor 0,1
Eisen 2,1

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