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Willkommen auf Momos Granatapfel-Seite

Hier finden Sie Tipps rund um Punica granatum

Granatapfel,

Punica granatum,
Französisch: Grenade rouge
Englisch: Pomegranate
Spanisch: Granada
Italienisch: Melagrana

Die spanische Stadt und Provinz Granada sei nach ihnen benannt.
Von dort beziehen wir auch die biologisch angebauten Früchte, die schon vor 2000 Jahren in Persien kultiviert wurden.

Die Hauptsaison reicht von September bis Dezember.

Die Beerenfrucht aus der Familie der Punicaceae wächst an bis zu 8 m. hohen Bäumen bzw. Büschen heran, in Plantagen werden die Gewächse auf 2- 3m gehalten.

Die 6 verhärteten Kelchblattzipfel dienten einst als Vorlage für das Porzellan- Zwiebelmuster.

Granatus bedeutet körnig, samenkernreich, der Name Punica entstammt den Römern, die dachten, daß der Granatapfel von ihren Feinden, den Karthagern, überbracht wurde (Punica lat.: Karthago).
Der Baum braucht kalte Winter (aber nicht unter -10°C) und sehr heiße Sommer, deshalb sind die Erträge in den Subtropen am besten.

Granatäpfel reifen nicht nach, d.h. sie werden verezehrsreif geerntet. Reife Früchte erkennen Sie an einem metallischen Klang, überreife brechen sehr leicht auf.
Sie sind sehr lange, ohne Qualitätsverlust, bei 0-5°C im Kühlschrank lagerfähig. Die Früchte können dabei etwas einschrumpeln, das Innere bleibt aber saftig- frisch, dank der dicken, ledrig- wachsigen Schale.
Granatäpfel sind gelblich- braun, gelborangefarben oder dunkelrot, das Fruchtfleisch kann rosafarben bis tiefrot sein.

Der Nährwert des frischen Saftes des Granatapfels beträgt 300kJ/100g (70kcal/ 100g). Die Gehalte an Vitaminen und Mineralstoffen sind relativ gering.
Granatapfelsaft wird in der Volksmedizin gegen Verdauungsstörungen getrunken.

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Die süß- säuerlich schmeckenden Exoten werden zum Nachtisch gegessen, als würdiger Abschluß eines Menüs.
Aus der Frucht läßt sich zudem ein purpurner Saft pressen.
Aus dem mit Zucker gekochten Saft erhält man einen Sirup, auch "Grenadine" genannt, der in Cocktails verwendet wird.

Der essbare Teil des Granatapfels ist das weisse bis hellrote Fleisch der Samenhüllen. Die Samenkerne werden nicht verzehrt. Dazu die Frucht vom Kelch zum Stiel mehrfach einschneiden und in Spalten abziehen.
Oder die halbierte Frucht auf einem Teller ausklopfen und dann auslöffeln.
Oder mit der Zitronenpresse ausquetschen.

Der Geschmack lässt sich mit Weinbrand, Eierlikörchen oder Zitronensaft verfeinern...


Avocado-Zitrusfrucht-Salat

2 Orangen
1 große Zitrone
3 El Ahornsirup
1 El Öl
1/2 Bund Minze
1 Granatapfel
2 große Avocados
1 El gehackte Pistazien

Die Orangen schälen, so daß die weiße Haut mit entfernt wird. Das Fruchtfleisch würfeln und dabei alle Kerne entfernen.
Die Zitrone halbieren und auspressen. Den Saft zusammen mit den Orangenwürfeln, dem Ahornsirup und dem Öl im Mixer pürieren.
Die Minze unter kaltem Wasser abbrausen und trocken schütteln. Dann die Blättchen abzupfen und in feine Streifen schneiden.
Den Granatapfel halbieren. Die von Fruchtfleisch umhüllten Samenkerne mit Hilfe eines Löffels heraus höhlen und beiseite legen. Die Granatapfel-Hälften mit der Zitruspresse noch etwas auspressen und den Granatapfelsaft unter die Orangensauce rühren.
Die Avocados der Länge nach halbieren, vom Kern drehen und schälen. Längs in Spalten schneiden. Eine große Platte mit en Avocadospalten auslegen und die Sauce darüber gießen. Die Granatapfelkerne gleichmäßig darauf verteilen.
Dann mit den Minzestreifen und den gehackten Pistazien bestreuen.
Den Salat dann möglichst rasch servieren.


Mehr Informationen zB bei -> wikipedia

oder bei -> Econiform


Vervielfältigung erwünscht, unter Angabe dieser Herkunft:
Bioladen Momo,
www.bioladen-momo.de

danke
Ihre / Eure Momos (Raoul Schaefer-Groebel)

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