Mindestens haltbar bis...
Ein irreführender Begriff. Das unter diesem Hinweis angegebene Datum ist mitnichten eine Frist für den gesundheitlich unbedenklichen Verzehr eines Produkts.
• Die "spezifischen Eigenschaften" eines Produktes sollen bis zu diesem Zeitpunkt, "unter angemessenen Ausbewahrungsbedingungen", weitgehend erhalten bleiben. So, in etwa, die Deutsche Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung.
• Die Angabe des Datums ist allein Sache des Produzenten; hier gibt es keine weitere behördliche Regelung.
Das "Verbrauchs-" bzw. "Verfallsdatum"hingegen ist behördlich geregelt. Nach Ablauf des Datums dürfen solche Produkte nicht mehr in Verkehr gebracht werden.
Dazu gehören zB Frischfleisch und -Fisch sowie unserer Vorzugsmilch. Laut Verordnung "sehr leicht verderbliche Lebensmittel, die nach kurzer Zeit eine unmittelbare Gefahr für die menschliche Gesundheit" darstellen.
Die weit verbreitete Ratlosigkeit der VerbraucherInnen, ob ein Produkt noch gut ist und wann es besser in die Tonne kommt, geht einher mit der wachsenden Distanz zwischen Konsument und Produzent. Mit sinkender Urteilsfähigkeit steigt das Vertrauen in die Angaben auf der Verpackung. Mit der fatalen Konsequenz daß täglich Tausende Tonnen verzehrsfähiger Lebensmittel auf dem Wohlstandsmüllberg landen.
Einer unserer Ansprüche ist die Vermeidung unnötiger Verarbeitungsprozesse bei Lebensmitteln.
75% der Lebens-Mittel bei MOMO verderben innerhalb kurzer Zeit, sind also weitgehend unverarbeitet, unbehandelt, unkonserviert, natürlich.
Das ist betriebswirtschaftlich betrachtet nicht gerade risikoarm, bedarf einer geübten Disposition, aber wir haben es nicht anders gewollt: Frisch, regional, so naturbelassen wie möglich, das ist das Optimum.
Lagerung dient den zB ernährungsphysiologischen Wert von Lebensmitteln zu erhalten, wenn sie nicht sofort verzehrt werden.
• Einfrieren erhält diesen Wert, allerdings auf Kosten höchsten Energieverbrauchs.
• Trocknung ist der sinnvollste Weg zur Haltbarmachung und Werterhaltung, mit einer akzeptablen Umweltbilanz. Wir führen gute Dörrgeräte für den Haushalt.
• Einkochen ist eine Möglichkeit, mit Ernteschwemmen fertig zu werden, und unter diesem Gesichtspunkt auch akzeptabel. Der Verlust der Nährwerte ist nicht grösser als beim Kochen frischen Gemüses und wenn die Konserve nicht den alltagtäglichen Bedarf deckt, wohl auch kein ernährungstechnisches Problem.
-> Fundstück aus "Der Spiegel": Lebensmittel-Kennzeichnung Anno 1962
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Bei Obst, Gemüse, Brot und Käse von Momo finden Sie keine Angaben über eventuelle Genußtauglichkeitsgrenzen. Hier sind Ihre Sinne gefordert, riechen, gucken, schmecken Sie.
Unsere Lagertipps sollen auch dabei hilfreich zur Seite stehen.
Hier ein wenig Basisinformationen:
• Ethylen, ein Reifegas
• Luftfeuchte
• Temperatur
• Im Kühlschrank
• Kartoffeln
• Äpfel
• Brot
• Getreide und Müsli
• Schimmel
Ein Reifegas, Ethylen, geben manche Sorten mehr, manche weniger ab; an für sich ein natürlicher Prozess, den es aber meist zu verlangsamen gilt.
Vergleichbar ist Ethylen mit einem Stresshormon, denn unter Stress (Temperaturschwankung, Transport, ...) erhöht sich diese Ausscheidung, und der Alterungsprozess wird beschleunigt.
Bei Unverträglichkeiten untereinander wird dieser Prozess ebenfalls beschleunigt, z.B. werden Äpfel schneller schrumpelig, Möhren bitter, Kartoffeln und Zwiebeln keimen,...
Auch bei kühler, schneller noch bei Zimmertemperatur, bereifen sich diese Produkte gegenseitig.
Jede "Familie" soll hier getrennt gelagert sein, separate Tüten oder getrennte Fächer im Kühlschrank.
Ist Ihnen schon aufgefallen, das die Bananen schneller braun, die Äpfel schneller mürbe werden, wenn die zusammen in einer Obstschale den Esstisch dekorieren?
Lagern Sie Zitrusfrüchte, Äpfel, Birnen, Tomaten, Kartoffeln, Zwiebeln separat und Sie werden länger daran Freude haben.
Hier eine Liste der Sorten, die besonders Ethylenempfindlich sind und deshalb gesondert gelagert werden sollen:
• Blumenkohl, Brokkoli, alle Kohlarten, Chicoree, Salate, Spinat, Tomaten, Wirsing.
• Äpfel, Aprikosen, Avokados, Bananen, Birnen, Kiwi, Mango, Melonen, Pfirsiche, Pflaumen, Quitten.
Um so reifer die Frucht, um so höher die Ausscheidung. Dieses Phänomen können Sie auch gezielt anwenden, wenn es darum geht, unreife Früchte nachreifen zu lassen. Grüne Bananen gelb werden zu lassen, Avokado oder Mango schneller reifen zu lassen:
Legen Sie einen reifen Ethylenausscheider zusammen mit einer unreifen Frucht in eine Tüte; zuknoten, nicht kühlen.
Die Versuche, eine fast-ewig-haltbare Tomate zu kreieren, ist den Chemielabors zwar weitgehend gelungen, aber wen interessiert das schon, wenn diese Kreationen nur auf Kosten von Geschmack und Nährwert erzeugt werden können?
Die Luftfeuchte hat ebenfalls entscheidenden Einfluss auf die Lagerfähigkeit.
Die Feuchtigkeit soll weder zu schnell ausdünsten noch ungewollte hinzukommen.
Papiertüten, Tupperboxen oder Plastikfolie sorgen dafür, daß die Petersilie frisch, der Apfel knackig bleibt.
Spargel oder Schnittlauch wird in ein feuchtes Tuch gewickelt.
Daher auch vorsicht mit eingeschweisstem "frischem" Obst und Gemüse aus dem Supermarkt- dem sehen Sie nicht sofort an, wie alt es ist...
Es ist das Beste, fast alle Lebensmittel im Kühlschrank aufzubewahren. Ausser Exoten wie Bananen, Mango, Avokado.
Rechtzeitig vor dem Verzehr herausnehmen, denn kalt schmeckt es nicht so gut.
Nicht alles verträgt die gleiche Temperatur;
Gurken und Zucchini z.B. werden weich, wenn sie zu kühl gelagert wurden.
Hier eine kurze Übersicht der optimalen Temperaturen:
• Auberginen, Bohnen, Gurken, Kürbis, Paprika, Tomaten, Zucchini sowie
• Ananas, Avokados, Mangos, Melonen und alle Zitrusfrüchte nicht unter 8°C, also im Kühlschrank nur im Gemüsefach.
• Alles andere darf - oberhalb des Gefrierpunktes, versteht sich - gekühlt werden.
Im Kühlschrank
gibt es verschiedene Temperaturbereiche für verschiedene Zwecke.
• Käse verträgt Kälte nicht so gut. Deshalb am besten ganz oben oder in einem separatem Gemüsefach aufheben. Käse sollte zum Verzehr Zimmertemperatur haben, ausser Frischkäse. Hier bietet sich eine Käseglocke an.
• Auch bereits gekochte Speisen sind hier am besten aufgehoben. Die sollten aber vorher abgekühlt sein, sonst kostet das unnötig Strom. Ausnahme: Pilze. Pilze sollen zügig abkühlen, um wieder aufgewärmt werden zu können.
• Die Kühlschranktür ist am wenigsten kalt. Gut für Butter und Margarine, hier bleibt sie streichfähig.
• Kälte fällt nach unten. Hier also leicht verderbliches lagern, auch Milchprodukte und anderes empfindliches.
• Die Gemüseschublade ist für ebensolches am besten geeignet; dennoch keine Exoten in den Kühlschrank, und auch keine Zwiebeln, kein Knoblauch, keine Kartoffeln: zu feucht.
• Eier müssen nicht in den Kühlschrank, wenn doch dann genügt die Tür.
Eiern schaden Temperaturwechsel; wenn sich Kondenswasser auf der Schale bildet sind sie nur noch sehr kurz haltbar, da die natürliche Schutzschicht so abgewaschen wird. Also entweder immer kühl oder immer ungekühlt lagern.
Kartoffeln
Die Sorte spielt eine grosse Rolle für der Lagerdauer; es gibt die frühen Sorten, die sich nicht zur Einkellerung eignen, und die Späten, deren innere Uhr sich erst spät im Frühjahr meldet.
Kartoffeln zum Einkellern sollen unbeschädigt, trocken und sauber sein; nie in Folienverpackungen lagern, abgedeckt lagern (Lichtschutz !) und nicht unnötig bewegen, um Keimbildung und Grünverfärbung zu vermeiden.
Kartoffeln werden zwischen 4 und 8°C. gelagert.
Äpfel werden im Herbst geerntet. daß die auch im Mai des Folgejahres noch knackig sind und ihren Nährwert weitgehend erhalten haben, erreicht man durch Kohlendioxidlager. Allerdings müssen die Äpfel, kommen sie schliesslich in den Handel, alsbald verzehrt werden; die vorher verzögerte Alterung geht nun in rasanten Schritten voran, als gäbe es was aufzuholen, weshalb Äpfel im Frühjahr nur sehr kurze Zeit haltbar sind.
Im Haushalt empfehlen wir, Äpfel in Tüten zu lagern. Sie gasen Kohlendioxid aus und schaffen sich so ihr Haltbarbleib- Klima.
Ein kühler Keller ist zur Lagerung vieler Lebensmittel optimal, gibt`s aber heutzutage kaum noch. Kühl, frostfrei, dunkel und trocken, das gilt für fast alle Lebensmittel.
Unsere Bauern lagern traditionell in der “Miete” ein: Vor dem ersten Frost geerntet werden Möhren, Kohl, etc., ungewaschen in Sand eingelagert und behalten so ihre Frische und Wertigkeit.
Brot: Dank der traditionell- handwerklichen Fertigkeiten der Biobäcker gibt es überhaupt Brot, daß gelagert werden kann; das ist in anderen europäischen Ländern kein Usus, bei Brot aus Auszugsmehl kaum möglich, bei konventionellem Brot nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen durch die synthetische Konservierung.
Historisch war es üblich, nur alle paar Wochen zu backen, so daß unsere Ahnen bezüglich der Lagerung von Brot sicherlich Perfektionisten waren; und ganz nebenher in den vollen Genuss des Nährwertes gelangten, denn der ist erst nach Tagen der Lagerung für den menschlichen Organismus verfügbar.
Die zweifelhafte Errungenschaft des geschälten Getreidekorns diente der Haltbarkeit (da gehen seltener Schädlinge ran) sowie der gesellschaftlichen Klassenabgrenzung: Die weisse Hautfarbe war der Oberschicht vorbehalten, die sich im Gegensatz zu Bauern, Feldarbeitern und Handwerkern nicht unter freien Himmel aufhielten um ihren Unterhalt zu erwirtschaften. Auch nur diese elitäre Schicht konnte es sich leisten, Getreide erst zu schälen. Wieviele derer an Nährstoffmangel dahinsiechten ist leider nicht überliefert; die erhöhte Quantität mag hier Ausgleich geschaffen haben. ;)
Der klassische Brotkasten aus Ton eignet sich hervorragend, um die Feuchtigkeit im Brot zu halten und so das Austrocknen zu verlangsamen. Alternativ lagern Sie ihr Brot in Papier oder im Baumwollsack oder -Tuch.
Siehe auch Momos -> Brotinfo.
Getreide und Müsli darf bei unseren Lagertipps nicht fehlen, denn auch hier ist Vorsicht geboten, siehe auch unsere "Motteninfo".
Der günstigere Preis bei Grossgebinden lockt, doch was nutzt es wenn ein Teil schliesslich kompostiert werden muss? Ökologisch ist das bestimmt nicht.
Auf der einen Seite sicherlich ein gutes Zeichen, daß sich eine Motte oder ein Käfer über das leckere Müsli hermachen: in mit Nervengift begastem oder pestizidangereicherten Lebensmitteln werden Sie so was bestimmt nicht finden.
• Füllen Sie Müsli und Getreide um in Gläser mit Schraubverschluss oder in Tupperdosen (obwohl selbst hier noch eine junge Made einen Weg finden mag).
• Kaufen Sie nur soviel, wie Sie auch innerhalb einer angemessenen Zeit verzehren können,
• verschliessen Sie die Behälter nach Gebrauch,
• halten Sie den Küchenschrank penibel sauber, reinigen Sie mit dem Staubsauger und wischen Sie mit zB Lavendelöl nach.
• Befestigen Sie ein Fliegengitter, zumindest für das Küchenfenster. Wir führen schwarzes Gitter, das ist nahezu unsichtbar.
• Legen Sie ein paar Zedernklötze in die Nähe des Müslis, des Früchtetees, der Nudeln und Nüsschen in Ihrem Essschrank.
Getreide ist im Prinzip unbegrenzt lagerfähig, als ganzes Korn. Im gemahlenen Zustand allerdings baut es innerhalb weniger Wochen seinen Nährwert ab, wird nach einem halben Jahr ernährungsphysiologisch völlig wertlos. Deshalb mahlen wir frisch. Verdorben ist Mehl erst, wenn es ranzig wird, das werden Sie riechen.
Schimmelbildung ist ein Zersetzungsprozess. Wenn der schon sichtbar ist, ist der Pilz schon im fortgeschrittenen Stadium und idR ist das gesamte Produkt mit Pilzgiften durchzogen (Ausnahmen bestätigen die Regel, siehe unsere Käsetheke).
Je nach Stärkegehalt ist die Frucht dann vielleicht noch essbar; bei zB einer Banane oder einem Stück Hartkäse genügte es, die betroffene Stelle grosszügig zu entfernen.
Bei einem luftigen oder wässrigen Lebensmittel, bspw. Brot oder Orangen, sollten Sie das Produkt vollständig entsorgen. Diese unerwünschten Pilze können hochgiftig und allergen sein.
Waschen und trocknen Sie Ihre Hände und das Umfeld anschliessend, damit die Sporen nicht verbreitet werden.
momo-raoul
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Lebensmittel sollen unbeschädigt und gesund sein. Verletzungen reduzieren die Haltbarkeit wesentlich, ebenso angeschnittene Teilstücke.
"Grünzeug":
Der Vorteil am "Grünzeug", also am Möhren-, Sellerie-, Radieschen- oder Kohlrabi-Grün ist, daß der Frucht so Schwermetalle entzogen werden. Allerdings auf Kosten der Festigkeit, also das Grün nicht zu lange belassen.
Fast jedes Grün kann verzehrt werden, übrigens.
Weitere Informationen auf unseren
-> Rezepteseiten.
Äpfel sind lange haltbar wenn Sie die in einer verschlossenen Tüte lagern.
Sie gasen Kohlendioxid aus und schaffen sich so ihr optimales Lagerklima.
Zum Einkellern Ihrer Ernte brauchen Sie einen kühlen trockenen dunklen Ort, die Äpfel nicht stapeln.
Ananas nicht in den Kühlschrank. Reif geben sie einen süsslichen Duft ab und die obersten Kelchblätter lassen sich leicht herausziehen.
An Farbe und Festigkeit kann man sich nicht wirklich orientieren.
Glasiges oder braunes Fruchtfleisch deutet auf Unterkühlung hin, salmiakartiger Geruch deutet auf Gärung hin, es entsteht Alkohol. In beiden Fällen sind sie noch verzehrsfähig, lassen Sie Ihr Geschmacksempfinden entscheiden.
Aprikosen, siehe Pfirsich.
Auberginen sind, trocken und kühl, einige Tage haltbar.
Austernpilze werden, wie alle Pilze, am besten nicht zu trocken, nicht zu feucht, dunkel und kühl aufbewahrt.
So sind wenige Tage haltbar.
Avocado werden alle Sorten weich bei Reife. Die Sorte Hass, die aromatischste mit dem kleinstem Kern, wird zudem schwarz, was bei einer Bacon schon den Zerfall ankündigt.
Nicht kühlen.
Bärlauch legen Sie in ein feuchtes Tuch oder Folie und ins Gemüsefach. Oder wie Schnittblumen in ein Glas Wasser.
Dennoch muss er schnell verbraucht werden, wie Petersilie zB nur wenige Tage haltbar. Zudem verliert er an Aroma.
Bananen nicht in den Kühlschrank, ausser sie sind überreif, also mit schwarzen Punkten übersät.
Bataten nicht unter 12°, trocken und dunkel halten sie ein paar Wochen.
Beerenobst ist sehr empfindlich, muss täglich kontrolliert und aussortiert werden.
Das ist auch eine Frage des Wetters, bei Regen geerntet verkürzt sich die Lagerfähigkeit erheblich.
Allein Rote Johanninsbeeren und Heidelbeeren sind idR länger haltbar.
Birnen, siehe Äpfel; nur empfindlicher sind sie.
Blumenkohl trocken und kühl, nur wenige Tage lagern; wird er fleckig, diese Stellen herausschneiden.
Brokkoli kühl und feucht, weinge Tage lagern; blüht er gelb aus schmeckt er kohliger, ist aber kein Problem.
Bohnen & Erbsen mögen keine Temperaturschwankungen. Das Kondenswasser bewirkt sonst hässliche Flecken, den "Rost".
So schnell wie möglich verzehren, verlieren tagtäglich an Qualität.
Chicoree ist lichtempfindlich. Entsprechend geschützt und kühl ist er mehrere Wochen lagerfähig.
Chinakohl hält besser in Folie. Kühl, feucht, mehrere Tage
Clementinen, siehe Zitrusfrüchte
Feigen, frische Feigen, sind sehr sehr empfindlich. Am besten sofort essen.
Kondenswasser durch Temperaturschwankungen fördert die Schimmelbildung.
Fenchel. Kühl, trocken, ein paar Tage.
Grapefruit, siehe Zitrusfrüchte
Grünkohl feucht und kalt, alsbald verbrauchen. Nach den ersten Frösten hat er oft gelbe Ränder; mitessen.
Gurken werden weich, wenn sie unter 8°C gelagert werden. Also ins Gemüsefach damit.
Kartoffeln lichtgeschützt und trocken lagern. Wenn es zu warm ist, keimen sie aus.
Grüne Stellen rausschneiden (siehe: Tomaten). Keime herausschneiden.
Schrumpelige Kartoffeln über Nacht in Wasser einweichen, dann sind sie wieder knackig.
Kirschen, wie Beeren, Wetterfrage. Ungewaschen kühl in Papier gelagert mag es kurz gehen. Gewaschene Früchte immer baldigst verzehren.
daß Kirschen und Wassertrinken Bauchschmerzen verursachten ist übrigens ein Ammenmärchen.
Kiwi sind wochenlang haltbar. Im Kühlschrank lagern, bei Zimmertemperatur nachreifen lassen.
Knoblauch lichtgeschützt, trocken und kühl lagern. So sind sie viele Wochen haltbar. Das ist aber auch eine Frage der Jahreszeit.
Kohl, ob Rot ob Weiss, ist viele Wochen haltbar. Kühl, nicht zu trocken.
Kohlrabi wie Schmelzkohlrabi, ebenfalls feucht und kühl, viele Tage haltbar.
Kräuter im Topf halten sich am besten auf der Fensterbank. Ab Mitte Mai bis in den Herbst auch draussen.
Schnittkräuter am besten entweder wie Schnittblumen, oder in ein feuchtes Tuch gewickelt im Kühlschrank.
Basilikum ist sehr kälteempfindlich. Schon ab 17°C abwärts geht es kaputt.
Kumquat sind, wie andere Zitrusfrüchte auch, relativ lange haltbar. Kühl um so länger, doch schmecken sie dann nicht so gut. Glasige oder weiche Stellen bedeutet Zerfall und soll dann entsorgt werden.
Kürbis. Das ist eine Sortenfrage, Sommerkürbis ist nur kurz, Winterkürbis lange haltbar.
Hokkaido oder Butternut hält sich bis ins Frühjahr, Patisson, Squash und Gartenkürbis nur bis Ende Herbst.
Vorausgesetzt, der Kürbis ist nicht verletzt. Kühl und trocken lagern.
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Mandarinen, siehe Zitrusfrüchte
Mango gibt es sehr viele Sorten. Für alle gilt, daß sie nicht in den Kühlschrank sollen. Reif geben sie einen süsslichen Duft ab und auf Druck leicht nach. An der Farbe kann man sich nicht orientieren.
Mangold, wie Spinat, feucht und kühl. Nur kurz lagern. Wird er weich wirds höchste Zeit.
Melonen, Wasser- und Honigmelonen reagieren sehr empfindlich auf ihre Umgebung. Unbedingt eine Nachbarschaft zu Kohl oder Zwiebeln vermeiden, sie nehmen gerne Umgebungsgerüche an.
Kühl lagern. Eine reife Frucht erkennen Sie am Geruch und die Schale gibt auf Druck leicht nach.
Möhren liegen meist in gewaschener Form vor; so sind sie kühl und nur kurz haltbar.
Sie werden bitter wenn sie Ethylen abbekommen, also separieren.
Nektarinen, siehe Pfirsich.
Orangen, siehe Zitrusfrüchte
Pak Choi, wie Chinakohl, foliert und kühl einige Tage haltbar.
Paprika, ob Grüner, Gelber oder Roter, sind die gleiche Frucht in unterschiedlichen Reifestadien. Je roter desto mehr Ethylen. Kühl und trocken lagern, einige Tage möglich.
Pastinaken. Kühl, trocken, wochenlang.
Pfirsiche sind ebenfalls im Kühlschrank besser aufgehoben.
Auch sie reagieren empfindlich auf Regen- und Kondenswasser, deshalb trockenreiben und anschliessend kühlen. So sollten sie einige Tage haltbar sein.
Pflaumen, siehe Pfirsich.
Pilze, Champignons und alle anderen, lagern am besten kühl, trocken, in Papier.
Porree wird kühl und nicht zu feucht gelagert. Halbieren, damit er in den Kühlschrank passt.
Rettich. Kühl, trocken, viele Tage.
Rhabarber kann durchgeschnitten werden, damit er in die Kühlung passt. In Folie oder feuchtem Tuch ein paar Tage haltbar.
Rote Bete. Kühl, trocken, wochenlang.
Rosenkohl kühl und dezent feucht lagern. Viele Tage haltbar, aber jeder Tag mehr bedeutet mehr "gepiddels".
Salate lagern am besten feucht und kühl. ZB in Folie. Innerhalb weniger Tage verbrauchen; allein Eissalat ist mehrere Tage haltbar.
Schwarzwurzeln in Papier einschlagen. Kühl und dunkel sehr lange haltbar.
Sellerieknollen nicht nass, aber kühl, sehr lange haltbar.
Spinat anfeuchten, in Plastik kühl lagern. Nur wenige Tage.
Spargel in ein feuchtes Tuch einwickeln, kühl legen.
Spitzkohl folieren und kühl lagern. Viele Tage möglich.
Stangen-, Stauden- oder Bleichsellerie ebenfalls foliert und kühl viele Tage haltbar.
Steckrüben. Kühl, trocken, wochenlang.
Stielmus in ein feuchtes Tuch einwickeln, kühl legen. Ganz schnell verbrauchen.
Tomaten mögens trocken und kühl. Nicht quetschen. Geben viel Ethylen ab, also separat lagern.
Grüne Stellen sollten Sie herausschneiden, sie enthalten Solanin, das ist allen Nachtschattengewächsen eigen. Das ist- in den üblichen Verzehrsmengen- nicht wirklich giftig, belastet aber das Immunsystem unnötig, verursacht Magen- und Darmbeschwerden und Kopfschmerzen.
Topinambur. Wegen ihrer dünnen Schale neigt sie zum Austrocknen und sollten am besten kühl und feucht gelagert werden, in einem feuchten Tuch eingeschlagen hält sie ein paar Tage.
Trauben aller Art halten sich einige Tage, wenn Sie die schlechten vorher auslesen: Oft zerquetschen sich die Früchte gegenseitig schon in der Wachstumsphase.
Kühl und luftig lagern.
Wirsing feucht und kühl viele Tage.
Zitronen, siehe Zitrusfrüchte
Zitrusfrüchte dürfen kühl gelagert werden. Nicht zu sehr quetschen, das fördert die Fäulnisbildung.
Clementinen sind nur kurz haltbar.
Unter den Orangen sind es die Blut- und Halbblutsorten, die sehr viel empfindlicher sind als die "normale" Navel, Navelina oder Washington.
Grapefruit halten vielleicht wochenlang.
Die Reife der Zitrusfrüchte ist nicht an der Farbe ersichtlich. Die grüne Farbe, bei Clementinen und Zitronen häufig, hängt zusammen mit zu geringen Temperaturwechseln zwischen Tag und Nacht im Herkunftsland.
Zucchini trocken und nicht zu kühl. Werden weich, wie Gurken, wenn es zu kalt war.
Zuckermais ist nur sehr kurz haltbar. Der Zucker wandelt sich zusehends in Stärke, verliert also täglich an Geschmack.
Zwiebeln lichtgeschützt, trocken und kühl lagern. So sind sie viele Wochen haltbar. Das ist aber auch eine Frage der Jahreszeit.
Zwiebeln mit Grün sind nur sehr kurz lagerfähig.
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